Angelwürmer

Gerade beim Angeln ist die Auswahl der verwendeten Köder sehr wichtig. Mit dem richtigen Köder beißen die besten Fische an. Heute gibt es auch in Deutschlands spezielle Züchter, die den Angelwurm produzieren.

Was sind Angelwürmer

Der beliebteste Angelwurm ist der Dendrobena. Er ist auch unter dem Namen Superrotwurm bekannt. Dieser Wurm ist etwa 8 bis 10 Zentimeter lang.
Wichtig bei der Auswahl der Angelwürmer ist, dass sie kein übel riechendes Angstsekret absondern, denn das würde die Fische schlimmstenfalls vertreiben. Der Dendrobena besitzt diese Schutzfunktion nicht und ist deshalb besonders gut geeignet. Dieser Angelwurm lässt sich besonders gut auch zuhause züchten. Da er sich lediglich von Küchenabfällen ernährt, genügt hier ein Behälter mit organischen Abfällen, der entsprechend temperiert ist. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 5 und 7 liegen und nicht zu sauer sein.
Der Dendrobena ist ein recht hübscher Wurm. Er besitzt einen roten Rücken und eine weiße Unterseite. Da er fleischig und fest ist, ist er zum Angeln ideal.

Welche Arten von Angelwürmern gibt es?

Angel- oder auch Fischwürmer gibt es grundsätzlich in unterschiedlichen Größen. Sie besitzen meist eine Masse von 0,8 bis 1,2 Gramm. Grundsätzlich wird zwischen gemischten Würmern, Schnitt- und Fischwürmern unterschieden.
Außerdem gibt es eine Differenzierung der Angelwürmer in Tau-, Erd-, Laub-, Mist- und Riesenrotwurm. Hierbei ist der größte Wurm der Tauwurm.. Man findet ihn in der Natur häufig auf frisch gemähten Rasenflächen oder auch auf Beeten. Hier sind besonders bei einem warmen Sommergewitter oftmals 100 Stück innerhalb einer Stunde zu finden.
Den Erdwurm findet man vorrangig in sandigem Boden. Erdwürmer sind besondere Angelwürmer. Sie besitzen eine sehr feste Haut und lassen sich daher gut am Haken anbringen.
Der Riesenrotwurm ist ein hitze- und kälteunempfindlicher Wurm. Diese Angelwürmer eignet sich sehr gut zum Anfüttern der Fische beim Angeln.
Der Laubwurmzeichnet sich besonders durch seine kräftige rote Farbe aus. Man findet ihn diese Angelwürmer in der Natur zwischen feuchten Laubschichten.
Der Mistwurm ist am häufigsten auf dem Komposthaufen anzutreffen. Zum Angeln ist er weniger gut geeignet, denn er sondert eine unangenehm riechende, gelbe Flüssigkeit ab, sobald er am Haken befestigt wird. Kleinere Angelwürmer dieser Art eignen sich sehr gut zur Imitation von Zuckmückenlarven.

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