Die Kartoffel – Infos & mehr

Wussten Sie, dass Sie Kartoffeln und andere Lebensmittel online kaufen können? Kartoffeln sind Nachtschatten und Nutzpflanzen, genau wie Tomaten oder Paprika. In Deutschland gilt es nicht als Gemüse, sondern als landwirtschaftliche Kultur. Kartoffeln werden auch Hackfrüchte genannt, da der Boden während der Vegetationsperiode mehrmals gehackt werden muss. Genau wie bei Mais oder Zuckerrüben. 

Name & Herkunft

Der deutsche Name “Kartoffel” leitet sich vom italienischen Wort “tartufolo” ab, weil die Knolle Trüffel ähnelt. Das Wort “tartufolo” kommt wiederum vom lateinischen “tarrae tuber” (Knolle). Die Kartoffel stammte ursprünglich aus den Anden in Südamerika. Um 1600 brachten Seeleute Kartoffeln nach Europa. Die älteste entdeckte Kartoffelpflanze ist etwa 13.000 Jahre alt.

Kartoffelarten

Festkochende Kartoffeln: Festkochende Kartoffeln haben den geringsten Stärkegehalt, etwa 10% bis 13%. Das Fruchtfleisch ist sehr feucht und fest. Diese Art von Kartoffeln behalten diese Eigenschaften auch nach dem Kochen bei, daher eignen sie sich besonders für Gerichte, bei denen sie intakt oder in Stücken genutzt werden (in Salaten, Bratkartoffeln und Kartoffeln mit Schale oder in Gratin).

Vorwiegend festkochende Kartoffel: Diese Kartoffeln haben einen höheren Stärkegehalt (etwa 12% bis 15%), haben also eine etwas geringere Härte und eignen sich daher sehr gut für die Herstellung von Eintöpfen oder Pommes Frites. Diese Kartoffel behält ihre Form auch nach dem Kochen bei, aber im Vergleich zu festkochenden Kartoffeln ist das Fleisch feiner und zerbrechlicher. Diese Knolle ist weicher und perfekt für Eintöpfe, ohne sich vollständig aufzulösen.

Mehligkochend: Wenn Kartoffeln als besonders weich gelten, wählen Kartoffelkenner diese Kartoffelart. Der Stärkegehalt beträgt 15% bis 17%, was den größten Stärkegehalt und damit die geringste Festigkeit aufweist. Diese Kartoffeln können beim Kochen zerfallen. Dies ist ideal für die Zubereitung von Kartoffelpüree und Knödel. 

Welche Kartoffelarten mögen Sie?

Je weniger Stärke in der Kartoffel, desto fester ist die Konsistenz 

Frühe Kartoffeln 

Frühkartoffeln sind vom Monat Mai bis Juni erhältlich. Aufgrund ihrer dünnen Schale eignen sie sich sehr gut zum Essen und für essbare Gerichte mit Kartoffelschale. Dies sollte nach Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen erfolgen, da Frühkartoffeln nicht zur Lagerung geeignet sind. Alle anderen Kartoffeln können gelagert werden. Wir verraten Ihnen hier was die Kartoffel mag und worauf Sie achten müssen. 

Lagerung von Kartoffeln

Lagern Sie Kartoffeln immer im Dunkeln. Wenn zu viel Licht vorhanden ist, werden sie grün und produzieren giftiges Solanin. Grüne Kartoffeln sollten ebenfalls nicht mehr konsumiert werden. Kartoffeln mögen Luftigkeit. Daher sind Taschen aus Flachs oder Jute ideal. Die ideale Temperatur liegt zwischen acht und zwölf Grad Celsius. Je wärmer sie sind, desto schneller sprießen sie und trocknen aus. Sie sollten jedoch nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da Stärke sich bei Zucker in Stärke verwandelt und den Geschmack verändern kann. Es ist wichtig, die Kartoffeln von Früchten fernzuhalten, da hierdurch Gas (Ethylen) entsteht, das die Kartoffeln reifen lässt und somit schneller sprießen. Sie können sie jedoch trotzdem noch essen. Entfernen Sie einfach den Keimbereich großzügig. 

Wenn Sie Kartoffeln online bestellen, können Sie sie direkt vom Landwirt erwerben. Wir wünschen guten Appetit und frohes Ausprobieren!