Diese 6 Dinge solltest Du vor dem Kauf einer Drohne mit Kamera wissen

Wie findet man eine gute Drohne mit Kamera? Die Antwort ist nicht leicht, denn es gibt viele Themen, auf die man achten sollte. Wenn Du schon eine Idee hast, welche Features Dir wichtig sind, dann kannst ein Filtertool verwenden, um eine Drohne mit Kamera zu finden. Wenn Du noch nicht sicher bist, was Dir wichtig ist, dann lerne jetzt 6 wichtige Dinge, die Du vor dem Kauf einer Drohne mit Kamera wissen solltest.

Achtung vor billigen- und vermeintlichen Einsteigerdrohnen

Das Internet ist voll von billigen Drohnen oder solche die als Einsteigerdrohnen vermarktet werden. Einmal in der Hand, wird man schnell enttäuscht: Die vermeintlich tolle Fotokamera entpuppt sich als minderwertige Technologie, bei der kein Foto ordentlich aussieht. Die Videoaufnahme ist äußerst wackelig und unscharf und die Drohne reagiert nicht so wie in der schlecht-übersetzen Bedienungsanleitung beschrieben.

Kameraqualität

Wenn Du schöne Fotos und Videos machen möchtest, dann benötigst Du eine gute Kamera. In 2021 heißt das nicht weniger als 12 Megapixel für Fotos und 4k UHD 3840×2160 für Videos. Die meisten Kamerasensoren sind horizontal ausgerichtet. Wenn Du nun einen vertikalen Ausschnitt (z.B. 9×16) für einen Post auf Social Media haben möchtest, musst Du viel abschneiden, weshalb eine höhere Auflösung dringend empfohlen wird.

Stabilisierung der Kamera

Eine Drohne ist ständig in Bewegung und so ist es wichtig, dass die Kamera stabilisiert wird. Auch wenn eine digitale Bildschirmstabilisierung wie in den meisten Smartphones gut ist, so reicht sie in der Luft häufig nicht aus. Dann kommt ein sogenannter Gimbal ins Spiel, der alle drei Achsen der Kamera stabilisiert. Eine Drohne ohne 3-Achsen Gimbal ist nicht zu empfehlen.

Qualität der Funkverbindung

Viele Einsteigerdrohnen nutzen die WLAN-Antenne des Smartphones für die Kommunikation mit der Drohne. Das funktioniert zwar, allerdings nur sehr beschränkt, denn die Antenne ist nicht besonders stark. In der Realität bedeutet dies nicht nur eingeschränkten Flugspaß, sondern auch ein höheres Sicherheitsrisiko, denn die Steuersignale zur Drohne und das Live-Bild zurück zum Smartphone werden verzögert. Eine Drohne mit Kamera sollte also eine möglichst starke Funkverbindung haben.

Flugzeit und Akku

Die Flugzeit der Drohne solltest Du nicht unterschätzen. Wenn ein Hersteller 20 Minuten schreibt, dann kann es gut sein, dass diese Zeit unter Laborbedingungen gemessen wurde. Die Realität ist häufig anders, denn niedrige Temperaturen können z.B. die Akkuleistung vermindern. Ebenfalls sollte man den Wind nicht unterschätzen, denn je höher man fliegt, desto stärker kann der Wind sein. So kann es passieren, dass man beim Rückflug Gegenwind hat und dieser dem Akku viel mehr Leistung abverlangt. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Notlandung und dem Verlust der Drohne. Deshalb solltest Du immer einen Puffer einplanen, idealerweise 1/3 bis 1/4 der angegebenen Flugzeit.

Positionierung via Satellit

Gerade günstige Drohnen haben häufig nur zwei Sensoren auf der Unterseite, mit denen die Drohne auf Position gehalten wird. Sobald aber etwas Wind kommt, kann die Drohne die Position nicht halten. Das ist nicht nur gefährlich, sondern verdirbt auch den Spaß am Fliegen und ist nicht förderlich für das Erstellen von guten Fotos und Videos. Deshalb solltest Du darauf achten, dass eine Drohne mit Kamera auf jeden Fall über eine Positionierung via Satellit verfügt, z.B. mit GPS, Glonass, Galileo oder Baidu.