Erfolgreich sparen und ein Vermögen aufbauen – so geht’s!

Es ist wohl insgeheim der Traum eines Jeden – ein kleines Vermögen zu besitzen, dass einem das Gefühl einer gewissen finanziellen Freiheit, zumindest aber jenes einer bedingten Unabhängigkeit. Wer es geschafft hat sich solch ein kleines Vermögen aufzubauen, muss sich in der Regel keine Sorgen bei finanziellen Sondersituationen machen. So können Anschaffungen getätigt werden ohne dass eine Kreditaufnahme notwendig wird oder schlicht entspannt dem Rentenalter entgegen gesehen werden. Dabei spielt es im Grunde keine Rolle, aus welchen Gründen man sich letztendlich ein Vermögen aufbaut. Wichtig ist nur, dass man es tut, denn finanzielle Rücklagen vermitteln generell ein besseres Lebensgefühl. Maxime lautet also Sparen. Doch wie spart man eigentlich richtig oder besser: effizient?

3 goldene Regeln für erfolgreiches Sparen

Richtig, also erfolgreich sparen ist dabei alles andere als ein Buch mit 7 Siegeln und dabei gilt die Grundregel, das im Grunde ein Jeder, selbst der mit geringem Einkommen, die Chance hat selbst mit kleinsten Beträgen ein mehr oder weniger großes Vermögen aufzubauen. Vor allem dann, wenn die folgenden 3 Tipps zum erfolgreichen Sparen berücksichtigt werden:

Spar-Regel 1: Zinseszins nutzen

Jeder Sparer, der mit geringen Beiträgen zu einem Vermögen kommen möchte, hat zwei mächtige Verbündete: die Zeit und den Zins. Der erste in einen Sparvertrag eingezahlte Euro ist der wichtigste, weil er länger arbeitet als alle folgenden. Zum ersten Zins erhalten Anleger wie in einem Schneeballeffekt Jahr für Jahr weitere Zinsen. Auf diese Weise werden aus monatlich angelegten 100 Euro zu einem Zins von beispielsweise drei Prozent nach zehn Jahren 13.980 Euro – und nach 30 Jahren 58.014 Euro. Effektiv eingezahlt wurden in den 30 Jahren lediglich 36.000 Euro, die restlichen 22.014 Euro sind Zinsen. Die Vermögensbildung funktioniert also auch mit relativ bescheidenen Mitteln. Wer früh mit dem Sparen beginnt, erzielt also beachtliche Summen. Ohne den Zinseszins jedoch wird es deutlich schwieriger (wenn nicht sogar unmöglich), sein Geld auf risikolose Weise zu vermehren. Deshalb raten alle Experten, schon möglichst früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen und den Zinseszinseffekt zu nutzen.

Spar-Regel 2: Regelmäßigkeit zahlt sich aus

Ausdauer und Regelmäßigkeit zahlt sich aus – vor allem beim Thema Sparen und Vermögensaufbau. Es gilt also zum einen so früh wie möglich mit dem Sparen anzufangen und hierzu parallel großes Augenmerk auf die Regelmäßigkeit zu achten. Am besten lässt sich dies mit der Einrichtung eines Sparplans erreichen, der zu einem bestimmten Zeitpunkt jeden Monats einen fest definierten betrag vom Konto einzieht und in einer rendite-orientierte Anlagestrategie, sei es in ETF, Aktienfonds, Anleihen etc. investiert. Womit wir dann auch beim Thema Ausdauer wären – langer Atem ist vor allem bei börsenorientierten Anlagen wichtig. Denn Fonds und ähnliches sind am erfolgreichsten, wenn sie lange gehalten werden. Das heißt aber nicht, dass man die Geldanlagen aus den Augen verlieren darf – in Verlustphasen kann auch ein Verkauf als aber auch ein Zukauf die richtige Lösung sein.

Spar-Regel 3: Kein Geld hin und her verschieben

Kennen sie den Spruch des „Hin und her macht Taschen leer“? Das ist keineswegs nur ein simpler Spruch, denn es ist tatsächlich so, dass allzu hektisches Investieren sich nur selten auszahlt. Auf diese Weise können auch Fonds zu einem Geld-Grab werden. Denn obwohl beispielsweise mit Aktienfonds im Durchschnitt in den vergangenen Jahren eine Rendite von fünf bis acht Prozent erzielt wurde, raten Banken immer wieder zum Umschichten – also alte Fondsanteile zu verkaufen und neue zu kaufen. Die Begründung: Die alten bringen nicht mehr genug Rendite, die neuen werden sich besser entwickeln. Tatsache? Nein – denn hinter solchen Empfehlungen steckt zumeist nicht das Wohlergehen des Anlegers, sondern vielmehr ein finanzielles Kalkül der Bank. Warum? An diesem Hin und Her verdienen in allererster Linie einmal die Banken. Beispiel gefällig? Wenn ein Anleger rund acht Prozent Rendite im Jahr erwirtschaftet, gleichzeitig aber einmal jährlich den Fonds wechselt, dann werden Gebühren fällig, die bis zu sechs Prozent betragen können. Unter dem Strich bleiben so – idealerweise – also gerade einmal zwei Prozent Rendite. Also dies kann nicht das Ziel sein, oder?