Immobilien in Norwegen kaufen und verkaufen

Viele Deutsche, Schweizer und Österreicher fragen sich wegen schöner Urlaubserlebnisse, ob man auch in Norwegen eine Immobilie kaufen kann. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Immobilienkauf in Norwegen, um dorthin auszuwandern
  • Immobilienkauf in Norwegen, um die Geldanlage zu diversifizieren
  • Immobilienkauf in Norwegen, um sich ein Urlaubsdomizil zu schaffen, was man ggf. auch vermieten kann

Gerade aus Deutschland gibt es ein gesteigertes Interesse an Immobilien in Norwegen. Das weite Land mit seinen freundlichen und offenen Menschen stößt auf das Interesse vieler Deutscher. Einige sind auch schon dorthin ausgewandert, weil in vielen Berufen das Gehaltsniveau in Norwegen deutlich höher ist.

Kann man als Deutscher in Norwegen ein Haus kaufen?

Ja. In Norwegen darf grundsätzlich jeder Ausländer und damit auch jeder Deutsche Wohneigentum erwerben und ist dem norwegischen Käufer völlig gleichgestellt. Das gilt sowohl für Ausländer, die in Norwegen wohnen wie auch für Ausländer, die im Ausland ansässig sind.

Kann man auch unbebaute Grundstücke in Norwegen kaufen?

In Norwegen dürfen Ausländer auch Grundstücke, bzw. Land kaufen. Zum Beispiel, um selbst darauf zu bauen. Manche Gemeinden erlassen allerdings eine Konzessionspflicht, um zu vermeiden, dass lauter leerstehende Immobilien in der Natur stehen. Bei Grundstücksgrößen von über 100.000 Quadratmeter (was allerdings schon gewaltig ist) sollte man die Immobilie als Hauptwohnsitz nennen können.  Manchmal wird auch die Angabe einer norwegischen Identifikationsnummer verlangt, die aber problemlos über den Makler bezogen werden kann.

Immobilien in Norwegen kaufen – notarielle Beurkundung nicht notwendig

Wer Immobilien in Norwegen kaufen will, muss dies nicht notariell beurkunden lassen. Ein privatwirtschaftlicher Vertrag mit den entsprechenden Auflassungsurkunden ist völlig ausreichend. Ein Makler kann ggf. die Zahlungsabwicklung und Eintragung in den Registern vornehmen. Auch für deutsche Immobilienkäufer in Norwegen.

Verkaufsschild für Immobilie in Norwegen gesehen?

Wer im Urlaub durch Norwegen fährt, wird gelegentlich auch Immobilien-Verkaufsschilder sehen, die meist nur in Norwegisch gehalten sind.

Kleine Übersetzungshilfe:

  • Bolig: Haus
  • Tomter: Grundstück
  • Visning: Besichtigung
  • Trehus: Holzhaus
  • Anglo-Huset: Anglerhaus
  • Fritidsbolig: Ferienhaus
  • Leilighetsbygg: Mehrfamilienhaus
  • Basseng: Pool
  • Til leie: zu vermieten
  • Til salgs: zu verkaufen
  • Eiendom: Immobilien

 

Häuser in Südnorwegen deutlich teurer als in Mittel- oder Nordnorwegen

Je weiter man in den Süden Norwegens geht, desto teurer werden Häuser und auch Wohnungen. In Mittelnorwegen und Nordnorwegen wird es deutlich preiswerter. Das muss man wissen: Ein Haus, welches in Mittelnorwegen 200.000 Euro kostet, wird in Südnorwegen gerne auch 300.000 Euro kosten. Bei gleicher Ausstattung. Hier muss man sich entscheiden, was man möchte: Die Ruhe einer einsameren Gegend oder die Nähe zur Großstadt. Als teuerster Ort für Immobilien in Norwegen gilt Oslo. Dort ist es am Stadtrand auch preiswerter als im Zentrum.

Immobilienmakler in Norwegen arbeiten oft im Auktionsverfahren

Wer eine Immobilien in Norwegen über einen dortigen Makler kaufen möchte, muss sich darauf gefasst machen, dass der Makler in Norwegen das Haus im Auktionsverfahren verkauft. Der vom Makler genannte Preis ist oft nur der „Startpreis“ einer Verkaufsphase, in der dann die Interessenten bekanntgeben, um wieviel sie den genannten Preis überbieten wollen. Wer dann den höchsten Kaufpreis bietet, erhält die Immobilie. Wer überboten wurde, wird informiert, damit er ein noch höheres Gebot abgeben kann.

Beim Immobilienkauf in Norwegen ist 10% Anzahlung üblich

Wer über einen norwegischen Makler Immobilien kauft, muss i.d.R. bereits beim Kaufvertrags 10% anzahlen und den Rest häufig erst bei Einzug in das Haus. Bei Kauf über Immobilienexperten in anderen Ländern sind häufig andere Regelungen üblich, die auch käuferfreundlicher gestaltet werden können.

Lohnt der Umzug in ein Haus nach Norwegen?

Viele Deutsche suchen sich in Norwegen Arbeit und ziehen dann auch in ein Haus in Norwegen ein. Qualifizierte Kräfte, wie z.B. Ärzte, Krankenschwestern, aber auch Bohrplattformmitarbeiter und überhaupt Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung finden in Norwegen in der Regel schnell Arbeit. Das durchschnittliche norwegische Jahreseinkommen liegt bei über 60.000 Euro, also über 5.000 Euro pro Monat. Daraus lassen sich in der Regel auch Häuser in Norwegen finanzieren, zumal die Zinsen aktuell relativ niedrig sind. Für Europäer aus der EU ist eine Auswanderung nach Norwegen im Regelfall völlig unproblematisch. Wer selbstständig von zuhause arbeiten kann, wie z.B. Texter, Graphik-Designer, Programmierer, SEO-Spezialisten etc. kann natürlich spielend leicht diese Tätigkeit auch von Norwegen aus ausüben. Aus dem eigenen Haus. Ein Traum für viele Deutsche.